JAPAN

In Japan, dem „Land der aufgehenden Sonne“, das bei uns eher für ausgefallene Fischgerichte als für Fleischgenuss bekannt ist, hatten Rinder noch bis Ende des 19. Jahrhunderts nicht zu befürchten, auf der Schlachtbank zu landen. Sie wurden im bis dahin streng buddhistischen Land über die Jahrhunderte kaum Kreuzungen unterzogen und ausschließlich als Arbeitstiere eingesetzt. Erst 1886, nach der auch religiösen Öffnung Japans, wurden die heimischen Rassen für die Nutzung als Fleischrinder durch Zucht optimiert, als man entdeckt hatte, welch großartiges und weltweit einmaliges Fleisch die indigenen Rinder liefern. 

Das japanische Wagyū-Rind (Wa = Japan-/japanisch und Gyu = Rind) ist heute das teuerste Hausrind der Welt. Es wird auf Japanisch Tajima-Ushi (japanisches Schwarzvieh) genannt. Man unterscheidet vor allem drei häufig auftretende Wagyu-Rassen: Japanese Black (Kuroge Wagyu), Japanese Shorthorn (Tankaku Wagyu) und Japanese Brown (Akage Wagyu). Japanese Black dominiert jedoch den Markt.

International ist das Wagyū-Rind vor allem als Kobe-Rind sehr bekannt. Es handelt sich bei Kobe jedoch um keine bestimmte Rasse, sondern um eine Herkunftsbezeichnung, da nur das Fleisch der Wagyū-Rinder, die in der japanischen Region Hyogo (Hauptstadt: Kōbe) geboren, aufgezogen, gemästet und geschlachtet wurden, den Namen Kobe tragen dürfen. Von den heute in Japan mehr als 700.000 geschlachteten Wagyū-Rindern pro Jahr, dürfen nur etwa 3.000 als Kobe-Fleisch deklariert werden.

Als Japan damals seinen wohlschmeckenden Schatz entdeckte, war der Export von Wagyū-Fleisch, lebenden Rindern, Embryonen oder Samen lange Zeit streng verboten. Die heutigen größten Wagyu-Populationen außerhalb des Inselstaates befinden sich in den USA, Australien und Kanada, wo sie erstmals um die 1990er-Jahre eingeführt werden durften. In Europa wird das Wagyū-Rind nur von wenigen Züchtern gehalten, auf deutschem Boden kamen erst 2006 die ersten Wagyū-Tiere zur Welt.

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In Japan, dem „Land der aufgehenden Sonne“, das bei uns eher für ausgefallene Fischgerichte als für Fleischgenuss bekannt ist, hatten Rinder noch bis Ende des 19. Jahrhunderts nicht zu befürchten, auf der Schlachtbank zu landen. Sie wurden im bis dahin streng buddhistischen Land über die Jahrhunderte kaum Kreuzungen unterzogen und ausschließlich als Arbeitstiere eingesetzt. Erst 1886, nach der auch religiösen Öffnung Japans, wurden die heimischen Rassen für die Nutzung als Fleischrinder durch Zucht optimiert, als man entdeckt hatte, welch großartiges und weltweit einmaliges Fleisch die indigenen Rinder liefern. 

Das japanische Wagyū-Rind (Wa = Japan-/japanisch und Gyu = Rind) ist heute das teuerste Hausrind der Welt. Es wird auf Japanisch Tajima-Ushi (japanisches Schwarzvieh) genannt. Man unterscheidet vor allem drei häufig auftretende Wagyu-Rassen: Japanese Black (Kuroge Wagyu), Japanese Shorthorn (Tankaku Wagyu) und Japanese Brown (Akage Wagyu). Japanese Black dominiert jedoch den Markt.

International ist das Wagyū-Rind vor allem als Kobe-Rind sehr bekannt. Es handelt sich bei Kobe jedoch um keine bestimmte Rasse, sondern um eine Herkunftsbezeichnung, da nur das Fleisch der Wagyū-Rinder, die in der japanischen Region Hyogo (Hauptstadt: Kōbe) geboren, aufgezogen, gemästet und geschlachtet wurden, den Namen Kobe tragen dürfen. Von den heute in Japan mehr als 700.000 geschlachteten Wagyū-Rindern pro Jahr, dürfen nur etwa 3.000 als Kobe-Fleisch deklariert werden.

Als Japan damals seinen wohlschmeckenden Schatz entdeckte, war der Export von Wagyū-Fleisch, lebenden Rindern, Embryonen oder Samen lange Zeit streng verboten. Die heutigen größten Wagyu-Populationen außerhalb des Inselstaates befinden sich in den USA, Australien und Kanada, wo sie erstmals um die 1990er-Jahre eingeführt werden durften. In Europa wird das Wagyū-Rind nur von wenigen Züchtern gehalten, auf deutschem Boden kamen erst 2006 die ersten Wagyū-Tiere zur Welt.

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