ZWEIERLEI RINDERROULADEN

mit Erbsen, Möhren und Pürree

Mit ihrem kurzfaserigen, mageren Fleisch ohne nennenswerten Fettanteil gehört das Keulenstück zu den begehrtesten Cuts. Im Ganzen wird es als Schmorbraten verwendet, aufgeschnitten ergeben sich die großen Scheiben für Rouladen. Genau wegen dieser Eigenschaften bieten sich auch die Rouladen perfekt zum schmoren.

Für die klassischen Rouladen:

  • 2 Rinderrouladen
  • 5 EL Senf
  • 50 g Bacon
  • 3 Stk. Essiggurken
  • etwas Salz und Pfeffer
  • 1 Bd. Suppengrün
  • etwas Öl
  • etwas Fett
  • 500 ml Brühe
  • Salz/Pfeffer

Für die moderne Version:

  • 2 Rinderrouladen
  • 100 g Bacon
  • 1 Mango
  • 2-3 EL Ziegenfrischkäse
  • 1 EL Öl
  • Salz/Pfeffer

Für die Beilagen:

  • Erbsen & Möhrenmix
  • 600g Kartoffeln
  • 50ml Milch
  • 100g Butter
  • Salz/Pfeffer

Vorbereitung

10 Minuten

Zubereitung

3 Stunden

Schwierigkeit

einfach

Mengen für

4 Personen

1 | Rouladen vorbereiten

Zuerst werden die Rouladen gewaschen und direkt trocken getupft, danach auf einem großen Brett ausgebreitet und bei Bedarf glatt geklopft. Anschließend verteilen sie den Senf gleichmäßig auf der Roulade und würzen mit Salz und Pfeffer. Legen sie nun den Speck und die Essiggurken auf ein Ende der Rouladen (am besten auf das breitere) und rollen sie Sie ein. Im Anschluss wird die Roulade, am besten mit einem Faden oder einem Zahnstocher fixiert.

Bei der modernen Version mit Frischkäse, Mango und Speckwürfeln bleibt das Prozedere gleich.

Zum Schluss noch das Suppengemüse klein schneiden und auf die Seite stellen.


2 | Rouladen zubereiten

Nun das Fett in einem großen Topf oder auch einer großen Pfanne mit hohem Rand heiß werden lassen. Die Rouladen von allen Seiten scharf anbraten. Das klein geschnittene Suppengrün, sowie übrig gebliebene Zwiebeln, Speck und Essiggurken dazugeben und mit anschwitzen. Alles mit der Brühe ablöschen, hier so viel Flüssigkeit dazugeben, dass die Rouladen gerade bedeckt sind, jetzt kann man auch den restlichen Senf dazugeben. Alles kurz aufkochen lassen und dann den Herd runterschalten und mit geschlossenem Deckel ca. 1,5 bis 2 Stunden langsam vor sich hin köcheln lassen. Gegen Ende der Garzeit, nach ca. 1 1/2 Stunden, immer wieder die Rouladen kontrollieren, damit man weiß, wann diese zart sind.

Wenn die Rouladen zart genug sind, diese aus der Flüssigkeit nehmen, den Faden oder die Zahnstocher entfernen und warm stellen. ,  neben, damit man keine Gemüsestückchen in der Soße hat. Die gesiebte Soße wieder auf den Herd stellen, mit Salz, Pfeffer, Senf abschmecken und mit etwas Mehl/Butter montieren, um sie zu binden. Man kann die Soße noch mit Crème fraîche verfeinern, wenn man das möchte.


3 | Beilagen zubereiten

Hierzu servieren wir nostalgischer Art und Weise Erbsen & Möhrengemüse aus dem Glas. Dazu noch Kartoffelpüree. Dafür Kartoffeln aufkochen, sobald fertig klein stampfen und zusammen mit der Milch und Butter verrühren. Zum Schluss noch mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss abschmecken.


4 | Alles gemeinsam Servieren

Am Ende werden die Rouladen zurück in die Soße gegeben und zusammen mit dem Gemüse und Kartoffelpüree serviert.

Gutes Gelingen und Guten Appetit,

euer Bonsai und das Don Carne Team